|1. Mannschaft | Bezirksliga | 23.02.13|
Nach der Faschingspause glühten an diesem Wochenende wieder die Zellolidbälle. Zum 7. Heimspiel in Folge kam der Tabellendritte aus Bliesransbach. Für die durchwachsenen Auftritte der den letzten Spiele sollte, mal wieder, Wiedergutmachung betrieben werden. Das war auch bitter nötig, um nicht endgültig den Kontakt zum oberen Drittel der Tabelle zu verlieren und im Mittelmaß zu enden.
Los gings. Motivierter denn je gingen wir die Sache an und ich dachte schon: hier geht doch was! Erste Ernüchterung nach den Doppel. Christian/Aref siegten mehr oder weniger souverän. Doch genauso souverän gingen die anschließenden Doppel verloren. 1:2.
Die zweite Ernüchterung folgte prompt. Christian verweigert weiter das Spielen in der Crunch-Time (0:3) und Aref (0:3) musste die starke Leistung seines Gegners anerkennen. Kommen wir zur dritten Ernüchterung (mehr zähle ich ab hier auch nicht mehr auf, das artet sonst aus). Unsere Mitte. Niclas, der 5-Satz-König der Hinrunde, musste sich in eben diesem geschlagen geben. Jean-Pierre schloss sich den bescheidenen Leistungen an und konnte nicht annähernd an bisher gezeigte Leistungen anknüpfen (1:3). Alex merkte man den Trainingsrückstand an und so wurde auch dieses Spiel verloren. Einzig Torsten spielte sein Pensum souverän herunter und konnte für uns punkten. 2:7 nach dem ersten Durchgang. Die ersten Essenspläne wurden geschmiedet.
Christian (0:3) spielte weiter den 7. Mann für den Gegner, während Aref (3:2) noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Niclas verlor auch sein zweites Spiel knapp im fünften Satz. Endergebnis 3:9. Aiaiai.
Eine deftige Klatsche, dazu noch völlig verdient. Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Und das Ganze innerhalb von fünf Wochen. Nach dem starken Rückrundenauftakt wurden die Leistungen von Woche zu Woche immer bescheidener. Konsequenz: man ist die graue Maus der Liga. Eine Mannschaft habe ich an diesem Wochenende nicht gesehen. Na ja, obwohl, der Gegner und unsere 2. machten schon den Eindruck. Jeder kämpfte nur für und mit sich selbst. Nach dieser Leistung kann es nur noch besser werden. Da kommt am nächsten Spieltag der noch punktlose Tabellenletzte aus Schwarzenholz gerade recht, um das, vorsichtig ausgedrückt, angekratzte Selbstbewusstsein wieder aufzubauen.
