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Erfahrungsbericht Dreisterntischtennis-Schule

Erfahrungsbericht Dreisterntischtennis-Schule Alf Knutson

01.04. 03.04.2012 – Weiskirchen Hochwaldhalle / Wadrill Sporthalle

Gut geschlafen, aufgewacht, ist der Termin richtig ? Wirklich 1.4. oder nicht doch 2.4. ? Schnell nachschauen – uh – Gott sei Dank, doch nicht zu früh aufgestanden (06:45 Uhr). Schnell waschen, frühstücken und los geht’s nach Weiskirchen. Ankunft 08:50 Uhr. Was machen denn die vielen Leute hier ? Sind das alles Teilnehmer ? Bin Froh, denn viele Eltern bringen ihre Kinder Selbst her und fahren dann wieder. Was bleibt – nun ja – 35 Spielerinnen und Spieler. Der Jüngste 6, der Älteste 51 Jahre jung. Von 09:45 – 12:00 Kaisertisch. Hab noch nie so lange anstrengend spielen müssen. Nach zahllosen Spielen gegen 11:15 den Kaisertisch erreicht und nicht mehr verlassen. Anhand der Positionen am Ende des Kaisertisches Gruppeneinteilung. Die 12 „Besten“ fahren wegen Platzmangel nach Wadrill. Trainer Alf Knutson. Aber erst noch Futter in der Jugendherberge (JHB) – ist auch dringend nötig. 14:00 geht’s nach Wadrill. 14:30 langsames Einspielen, dann viele Übungen. Bin bald am Ende. Kondition aus – mit Kraft geht’s weiter. 16:30 nichts geht mehr. Möchte am liebsten duschen, essen, schlafen. 17:30 Ende heute. Alles tut weh. Zurück zur JHB, duschen, zum Essen zu faul – trotzdem Abendbrot. 20:00 zu Bett. Schlafe sofort fest ein, wird oft wach, Schmerzen überall. Wusste nicht dass ein Mensch so viele Muskeln hat, die auch noch beim TT benutzt werden.

Nächster Tag, 02.04.2012, aufstehen frühstücken. Es tut immer noch alles weh. 09:00 Abfahrt nach Wadrill. Aufwärmen – und – es tut nichts mehr weh. Viele Übungen mit wechselnden Partnern. Immer wieder Lob von Alf wegen guter Technik. Zur Mittagspause 12:00 Uhr, fast schon am Ende. Hunger stillen in der JHB. 14:30 wieder nach Wadrill. Diesmal Stefan Sonntag als Trainer. Noch mehr Übungen zur Beinarbeit, Taktik und, ich glaub es kaum, zum Spaß. 16:00 – bin fertig, nichts geht mehr. Fühle mich dennoch absolut zufrieden. Aber noch ist eine Stunde zu spielen. Es geht allen Teilnehmern so. Also eine Stunde „gaukeln“, dann Gymnastik. Bin einfach fertig, habe Hunger und will duschen. 17:30 zurück in der JHB. Alles was ich vorhin wollte hab ich jetzt. Nach dem Hunger stillen ein kühles dunkles Weizen. Abendprogramm mit Billard, Tischtennis, Kicker und Kartenspielen. 21:00 Uhr falle ich totmüde ins Bett. Also dann bis morgen.

03.04.2012 – letzter Tag. Gut geschlafen, dennoch kaputt. Nach dem Frühstück geht‘s nach Wadrill. Beinarbeitsübungen mit Vorhand/Rückhandtopspin. Aufschlagtraining mit Spieleröffnung. Wechselnde Partner, viel gekicher. Alle sind irgendwie ausgepowert. Dritter Tag ist der anstrengendste. Alle Energiespeicher sind leer, mit Ausnahme der „Kleinen“. Die sind immer noch voll drauf. 12:30 Mittagessen in der JHB. 13:30 geht‘s weiter. Turnier ins 2 Gruppen. Dort dann jeder gegen jeden. Gegen 15:00 erster Gedanke – hoffentlich ist bald alles vorbei. 15 Spiele ohne Pause. 17:00 Uhr – fertig. Siegerehrung. Erhalte einen Preis für Jugendfürsorge während den Abendstunden in der JHB.

Fazit:
Eine gelungene Veranstaltung mit wertvollen Tips und zahlreichen Übungen. Alf Knutson, ehemaliger schwedischer Nationaltrainer, ist eine freundliche und fachliche sehr kompetente Person deren Anweisungen zwar nicht immer direkt verständlich sind. Da er aber ALLE! Übungen selbst vorspielt, ist ein Nachspielen immer möglich. Die Zeit der Übungen liegt mit 5 bis 8 Minuten immer sehr gut im Machbaren.

Der Lehrgang empfiehlt sich für jeden, vorausgesetzt man kann die Technik der Schlagarten.

Mir persönlich war es endlich wieder einmal möglich selbst Tischtennis zu spielen.

Vielen Dank an Alf Knutsson und seine Helfer.

Ralf Wilhelm